Das beste FO des Jahres :)

Mein bisher wichtigstes WIP ist endlich zum FO geworden 😉 Ende August ist der kleine Knirps bei uns eingezogen und stellt seither alles auf den Kopf!

Ich durfte schon lernen, dass Größenangaben auch nur Schätzwerte sind (was bei Handgestricktem besonders ärgerlich ist), Mützen entweder zu klein oder zu groß sind, aber nie richtig passen, und dass man die Waschmaschine mit den Babyklamotten lieber nicht direkt nach einer schwierigen Nacht anstellt (Filz ist ein tolles Material, aber nicht, wenn es mal ein flauschiger Babypulli war…).

Die Strickzeit hält sich naturgemäß derzeit in Grenzen, wobei ich überrascht bin, wie viel ich dann doch schaffe. Da ich tagsüber nicht besonders gut schlafen kann ist „schlafe, wenn das Baby schläft“ eher nix für mich und so gibt es doch die ein oder andere Strickpause während der kleine Dino neben mir schlummert. Dino ist auch ein gutes Stichwort, denn meine neueste Anleitung ist nach einem benannt: der Bronchosaurier-Halwärmer. Als Jungsmama habe ich mich natürlich schon mit sämtlichen Dino-Namen vertraut gemacht und auch wenn der Knirpspapa mich ausgelacht hat, weil es ja wohl bitte Brontosaurier heißt, ist er derjenige, der falsch liegt! Denn ein Bronchosaurier ist ganz klar ein Dino, der sich schön warm eingepackt hat, damit er sich nicht erkältet. Logisch!

Halswärmer Bronchosaurus


Babys haben zwar nicht besonders viel Hals (bei manchen sucht man ihn ziemlich vergeblich), aber selbst das kleine bisschen Haut unterm babyspeckigen Doppelkinn soll ja nicht frieren. Erst hatte ich überlegt, für unseren Krümel einen Schal zu stricken, aber da friemelt man sich ja beim Anziehen nen Wolf und im Kinderwagen verrutscht das Ding dann ganz sicher wieder. Also musste eine andere Lösung her – ein Halswärmer, der Hals und Brust wärmt, nicht aufträgt und dabei auch noch optisch was hermacht!

Ein bisschen wächst er sogar mit, denn ich habe den Rippenteil so konzipiert, dass man ihn anfangs umklappen kann und später, wenn der Hals dann schwanengleiche Ausmaße annimmt, lässt man ihn einfach hochgeklappt als Stehkragen.

Bisher gibt es nur eine Größe, und ich würde sagen, sie entspricht etwa 0-6 Monate (natürlich je nach Baby – unser Knirps ist jetzt mit knapp 8 Wochen so schwer wie manche Babys bei der Geburt und wäre in den ersten Wochen wahrscheinlich in dem Kragen versunken…).

Und bevor die nächste Raubtierfütterung ansteht, lasse ich euch schnell noch die Anleitung zum Halswärmer da. Ich werde sie auch so fix wie möglich bei Ravelry [Edit: hier ist sie!] einstellen und würde mich freuen, wenn ihr eure Projekte dort verlinkt, damit ich sehen kann, was ihr Tolles zaubert!

Wie immer ist die Anleitung außer von mir nicht getestet worden – dafür kriegt ihr sie auch kostenlos. Solltet ihr Fehler finden oder Anregungen haben, freue ich mich über eure Nachrichten.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Stricken!

Knirps

Dieser Post enthält Informationen, die man als Werbung betrachten könnte. Unbezahlt und aus Überzeugung.

Ach herrje, jetzt ist schon wieder so viel Zeit vergangen. Es war aber auch stressig in den letzten Wochen! Jetzt sind zum Glück Ferien und ich kann alles etwas ruhiger angehen lassen. Nach den Ferien muss ich dann nur noch drei Wochen arbeiten, bis der Mutterschutz beginnt. Aber statt entspannt auf dem Balkon zu sitzen, den Sommer zu genießen und weiter fleißig an der Knirps-Garderobe zu arbeiten, wird erstmal umgezogen. Das ging leider nicht früher, und so muss ich mich meinem Schicksal fügen, als Nebendarsteller alles eher vom Rand aus zu beobachten. Dabei hab ich doch so gerne die Kontrolle… Ich hoffe, es geht trotzdem alles gut. Zur Ablenkung war ich am Wochenende mal wieder kreativ und habe einen Babybody entworfen. Diesmal in gehäkelt!

Der Häkelbody entstand, nachdem ich mich im „Sinchens“ in Fürth (ganz toller Laden, da müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen) mit einer anderen Kundin länger darüber unterhalten habe, dass es so viele schöne Strickanleitungen für Bodys gibt, aber kaum welche zum Häkeln. Also habe ich mich kurz darauf einfach mal hingesetzt und rumprobiert 😊. So schwer war es dann tatsächlich nicht und vielleicht ist das auch der Grund, warum es so wenige Anleitungen gibt? Weil man es ganz einfach auch ohne hinbekommt? Ich habe mich aber trotzdem dazu entschieden, die Anleitung zu schreiben, denn nur weil es einfach ist, heißt das ja nicht, dass man nicht manchmal zu faul zum Denken ist und einfach nur Anweisungen folgen möchte (so kenne ich das zumindest von mir 😉 ). Außerdem finde ich, dass es auch für Anfänger tolle Anleitungen geben sollte, deswegen sind die Ausführungen sehr genau.

Gehäkelt habe ich den Body aus Drops Cotton Merino. Dabei habe ich ca 75 Gramm verbraucht und das Resultat entspricht etwa Größe 56. Den Ravelry-Eintrag dazu findet ihr hier. Das Blau hat mich dann dazu veranlasst, Knöpfe mit Segelbooten zu suchen. Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden, denn ich hätte lieber welche in der Form eines Bootes gehabt, aber ich denke, die tun es auch 🙂 Und wie es der Zufall so will, hatte ich schon ein paar Sachen für den Kleinen besorgt, die perfekt zum Body passen, so dass er im Sommer farblich perfekt ausgestattet sein wird (ja, mir ist auch erst nach der Fotoaktion aufgefallen, dass die Wale falsch herum liegen…).
Falls ihr Lust habt, auch so einen süßen Body zu häkeln, gibt’s hier die Anleitung:

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Projekte auf Ravelry verlinkt und auch über Feedback freue ich mich sehr!
Jetzt packe ich noch einen Umzugskarton und danach geht’s ab auf den Lieblingssessel zum Stricken und Ferien Genießen.

Viel Spaß beim Häkeln und bis bald,
Eva

Test, 2, 3, 4

Wie der Titel schon verrät, soll es heute um Tests gehen. Wer mich kennt, weiß, dass ich Tests liebe (als Schülerin hatte ich eine Freundin, mit der ich mich am Wochenende getroffen habe, um selbsterstellte Tests über den aktuellen Schulstoff zu schreiben – ich hab nie behauptet, dass ich eine von den coolen Kids gewesen bin…). Mittlerweile teste ich allerdings nicht mehr mein Wissen über punische Kriege oder Infinitesimalrechnung, sondern – viel besser – Strickanleitungen! Gerade bei Anleitungen, die später nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden, greifen viele Designer auf die Möglichkeit zurück, die Anweisungen vorab prüfen zu lassen. Dabei geht es vor allem darum, eventuelle Fehler zu finden, aber auch, Garnmenge und Größenangaben zu überprüfen, oder unklare Formulierungen zu ändern.

Bezahlt wird man dafür als Strickerin mit der fertigen Anleitung und – bei großzügigen Designerinnen – mit einer weiteren Anleitung aus deren Repertoire. Daher sollte man sich auch vorher überlegen, ob man an einem bestimmten Teststrick teilnehmen möchte. Im Normalfall teste ich nur solche Designs, die mir persönlich richtig gut gefallen und die ich verwenden kann – auch wenn es ein Babypulli ist, der in die Geschenkekiste wandert. Letztens wurde ich auf Ravelry von einer Designerin angeschrieben. Sie hatte meine ausführlichen Kommentare (ich bin schließlich studierte Fehlerfinderin…) in einer Teststrickgruppe gelesen und bot mir einige ihrer Anleitungen zum Testen an. Obwohl mir ihr Stil durchaus gefallen hat, habe ich ihr abgesagt, da es sich um Stulpen, Kinderschals und ähnliches gehandelt hat, wofür ich einfach keine Verwendung habe.

Meistens läuft es jedoch andersherum: in diversen Gruppen auf Ravelry posten Designer ihre Projekte und suchen Tester. Oft wird einfach nach der Reihenfolge der Rückmeldungen ausgewählt, manche Designer haben aber einen richtigen Casting-Prozess, besonders wenn es sich um bekanntere Leute handelt. Für richtig große Designerinnen wurde ich bisher nur selten ausgewählt (wahrscheinlich auch, weil ich erst seit kurzem auch Kaufanleitungen stricke – aber dazu mal in einem anderen Post), aber dafür habe ich ein paar wundervolle Anleitungen von meist unbekannteren kreativen Köpfen stricken dürfen.

Was mir aufgefallen ist, ist, wie unterschiedlich die Designerinnen auf Kritik reagieren. Genau darum geht es ja eigentlich, denn nur wenn Schwachstellen in der Anleitung erkannt werden, profitieren die Designerinnen richtig vom Test. Ich hatte allerdings schon sämtliche Reaktionen: von überschwänglicher Freude darüber, dass mir falsche Satzzeichen und Formatierungsfehler aufgefallen sind bis hin zu eher eingeschnappten Bemerkungen darüber, dass es darauf bei einer Anleitung ja nun wirklich nicht ankäme (hier bin ich definitiv anderer Meinung: wenn ich für eine Anleitung zahle, erwarte ich auch, dass  sie fehlerfrei ist – in jeglicher Hinsicht!).

Außerdem ist es auffällig, wie unterschiedlich gut die Kommunikation funktioniert. Erstaunlicherweise sind es gerade die Designerinnen, die das Stricken und alles drum herum zu ihrem Beruf gemacht haben, bei denen ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich habe gerade erst einen Test für ein wirklich namhaftes, international erfolgreiches Designerteam abgeschlossen und bis jetzt keine Rückmeldung  erhalten (Deadline war der 19. April, meine endgültige Rückmeldung inklusive aller Details haben sie am 13. April bekommen).  So etwas ärgert mich sehr, vor allem, wenn man weiß, wie es anders auch sein kann.

Laut meiner Ravelry-Übersicht habe ich bisher an 28 Tests teilgenommen. Die meisten davon haben richtig viel Spaß gemacht und es sind richtig schöne Sachen entstanden. Demnächst werde ich dann wohl mal die Seiten wechseln, denn ich arbeite gerade daran, für Nöfte und Krümel weitere Größen auszurechnen und bin dann selbst darauf angewiesen, fleißige Testerinnen zu finden. Dank der tollen Lanade-Gruppe auf Ravelry habe ich aber schon ein paar Angebote bekommen und freue mich schon darauf.

20190429_084315Und damit der Test möglichst bald beginnen kann, werde ich mich jetzt mit Taschenrechner, Maßband und einer großen Tasse Kaffee auf die Couch verziehen und tüfteln. Und anschließend natürlich noch ein bisschen stricken – passenderweise ein Teststrick 🙂 Das wird ein kleiner Pulli (3-6 Monate) mit Perlmuster und glatt rechts gestrickten Ärmeln. Die Anleitung ist von MakerandMend und ich sage Bescheid, sobald sie veröffentlicht ist. Bis jetzt gefällt es mir ausgezeichnet und das Garn (Drops Baby Merino) ist ein Traum (das kann man leider wegen dem Schietwetter gerade nicht so gut erkennen, aber es ist ein traumhaftes Olivgrün, das teilweise etwas golden schimmert!).

Jetzt aber ab auf die Couch!
Bis bald, Eva

Krümel

Hui, Ferien machen so produktiv! 🙂 Ich habe tatsächlich schon meine zweite Anleitung fertig und arbeite an der dritten. Aber keine Angst, zwischendurch stricke ich ganz viel und Krümelchens Garderobe wächst fleißig. Ich liebe es ja auch, an Teststricks teilzunehmen (gerade habe ich drei kleine Teile dafür auf den Nadeln) und werde dazu demnächst auch mal was schreiben.

Heute soll es aber um Krümel gehen (nicht den in meinem Bauch, sondern den zum Anziehen). Ich habe das halbe Internet durchforstet auf der Suche nach einer simplen Anleitung für ein kraus rechts gestricktes Jäckchen, für die ich keine 7 Euro hinblättern muss, nur um dann festzustellen, dass ich das auch so gekonnt hätte… Nachdem ich erfolglos geblieben bin, hab ich dann kurzerhand beschlossen, dass das so schwer nicht sein kann und – Überraschung! – das war es auch nicht 🙂 Und um bei eventuellen Problemen nachvollziehen zu können, wo das ganze schief gelaufen ist, habe ich alles aufgeschrieben, was ich gemacht habe. Aus dem deutsch-englisch-Strickabkürzungskauderwelsch ist dann auch noch eine hoffentlich verständliche Anleitung geworden, die ihr unten nachlesen könnt.

Verwendet habe ich einen traumhaften Gelbton aus der Landlust Sommerseide. Die hab ich am Samstag beim Bummeln bei Casa Lana in Erlangen entdeckt und musste daraus unbedingt was Hübsches stricken. Zwischenzeitlich hatte ich überlegt, noch einmal eine Pullimenge für mich zu kaufen, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich Baumwolle (selbst wenn sie wie hier mit Seide kombiniert ist) einfach nicht so gerne in großen Mengen stricke. Ich bin da eher Team Merino.


Herausgekommen ist ein Jäckchen in ungefähr Größe 3-6 Monate. Das ist bei Babys ja immer etwas schwierig zu bestimmen. Bisschen blöd, weil das meinem Knirps dann wohl mitten im Winter passt und da ja dann doch Wolle ein bisschen angepasster wäre. Aber warten wir mal ab, wie der Winter wird, vielleicht habe ich ja doch Verwendung (und wenn nicht, finde ich sicher einen Abnehmer). Oder ich kriege ein Riesenbaby (bitte nicht!). Oder ich stricke die Anleitung einfach nochmal in kleiner und habe dann gleich noch eine Größe mehr anzubieten 🙂

So, jetzt ist aber Stricken angesagt. Deswegen ohne weitere Umschweife hier die Anleitung. Bei Fragen wendet euch bitte gerne an mich – getestet wurde nämlich außer von mir noch nicht und so gerne ich auch manchmal das Gegenteil behaupte, passieren mir doch ab und zu Fehler 😉

Bis bald, Eva

Anleitung Krümel

Garn: Landlust Sommerseide (50% Baumwolle, 50% Seide; Lauflänge 170 m auf 50 gr), hier in einem wunderschönen Gelb; Verbrauch ca. 80 Gramm (306 m)

Nadel: 3 mm (Rundnadel) und bei Bedarf 2,75 mm (Nadelspiel); Nähnadel zum Fäden vernähen (Hinweis: Ich habe alles auf einer Rundnadel mit 40 cm Länge gestrickt; wer die Ärmel in Runden stricken möchte, braucht eventuell ein Nadelspiel; wenn ich die Ärmel rund stricke, ist meine Maschenprobe immer ein klein wenig anders, deswegen empfehle ich eine Nadelstärke kleiner; ob ihr das braucht, müsst ihr natürlich selbst entscheiden)

Knöpfe: 7 Stück (oder so viele wie ihr Knopflöcher habt) in passender Größe und Farbe

Sonstiges: Restwolle für Marker und um die Ärmel stillzulegen (wer es lieber schick mag, darf auch hübsche Maschenmarkierer und extra Nadeln zum Stilllegen benutzen 😊 )

Maschenprobe: 23 x 36 auf 10 cm (nach dem Spannen)

Verbrauch: ca. 80 Gramm (306 m)

Benötigte Kenntnisse: Maschen anschlagen, rechte Maschen in Reihen (wer die Ärmel in Runden stricken mag braucht auch rechte und linke Maschen in Runden), Abnahmen, Umschläge, Abketten; Matratzenstich zum Zusammennähen (falls Ärmel in Reihen gestrickt werden)

Abkürzungen:

  • *…*: das Muster zwischen den Sternchen wiederholen
  • HR: Hinreihe
  • l: links stricken
  • M: Masche
  • r: rechts stricken
  • RR: Rückreihe
  • 2zus: 2 Maschen rechts zusammenstricken

Hinweise:

Die Knopflöcher werden bei diesem Jäckchen direkt mit eingestrickt. Ich fand einen Abstand von 6 Krausrippen (= 12 Reihen kraus rechts) besonders schön, ihr könnt das aber nach Belieben anpassen.

Die Raglanzunahmen werden durch Umschläge gemacht, die absichtlich kleine Löcher entstehen lassen. Wer das nicht mag, kann statt den Umschlägen M1L und M1R (Maschen aus dem Querfaden aufnehmen, links- oder rechtsgeneigt) arbeiten, oder die vorletzte Masche vor dem Marker und die zweite Masche nach dem Marker vorne und hinten abstricken.

Um eine möglichst schöne Kante zu haben, wird die erste Masche jeder Reihe wie zum linksstricken mit dem Faden vor der Arbeit abgehoben und festgezogen. Bei den Ärmeln in Reihen erleichtert das außerdem später das Zusammennähen.

Raglanpasse:

Mit Nadel 3 mm 60 M anschlagen.

Vorbereitungsreihe: die erste M wie zum Linksstricken abheben, alle anderen M rechts stricken. Dabei nach 12/9/18/9 M jeweils einen Marker setzen.

HR (1): 1 M wie zum Linksstricken abheben, *bis 1 M vor dem Marker r, Umschlag, 1 M r, Marker abheben, 1 M r, U* [insgesamt 4 x arbeiten], restliche M r. (68 M)

RR (1): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r (Marker dabei einfach abheben).

Diese beiden Reihen so lange wiederholen, bis die Raglanlinie die gewünschte Länge hat (bei passender Maschenprobe nach 17 Wiederholungen (= 196 M), alternativ bei 12 cm schräg an der Raglanlinie gemessen – oder natürlich so, wie ihr es gerne hättet 😊).

Wichtig: In der 3., 10. und 17. HR ein Knopfloch arbeiten: dazu die erste Masche wie zum Linksstricken abheben, die zweite und dritte Masche rechts zusammenstricken und dann einen Umschlag arbeiten; anschließend weiter wie gewohnt die Raglanzunahmen arbeiten.

Abtrennen der Ärmel:

Die nächste HR (HR 18) wie folgt arbeiten:

1 M wie zum Linksstricken abheben, *bis zum nächsten Marker r, Marker entfernen, die folgenden M ohne sie zu stricken mit einer Nähnadel auf einem Hilfsfaden stilllegen, Marker entfernen, 4 M anschlagen* [noch einmal wiederholen], alle restlichen M r.
(rechte Front: 29 M; rechter Ärmel: 43 M; Rücken: 52 M; linker Ärmel: 43 M; linke Front: 29 M – die neu angeschlagenen M sind hier NICHT eingerechnet)

Rumpf:

RR (18): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r. (118 M)

HR (19): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r.

RR (19): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r.

Die beiden letzten Reihen (19) wiederholen, bis die Jacke die gewünschte Länge hat. (Bei mir waren es 30 Wiederholungen, so dass ich nach der HR 48 abgekettet habe).

Wichtig: In den HR 24, 31, 38 und 45 eine Knopflochreihe arbeiten: dazu die erste Masche wie zum Linksstricken abheben, die zweite und dritte Masche rechts zusammenstricken und dann einen Umschlag arbeiten; die restlichen M r.

In der nächsten HR locker rechts abketten (Ich kette immer ca. 4-6 M ab, ziehe dann leicht am Strickstück um die Maschen gleichmäßig auszurichten und kette dann weiter ab).

Ärmel (beide gleich arbeiten):

Ärmel in Reihen:

Die M vom Hilfsfaden auf die Nadel legen.

HR (1): 2 M anschlagen, die M der Nadel r, 2 M anschlagen (47 M)

RR (1): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r.

HR (2): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r.

RR (2): 1 M wie zum Linksstricken abheben, restliche M r.

Die letzten beiden Reihen wiederholen bis die Ärmel die gewünschte Länge haben (bei mir 18 cm bzw. 30 Wiederholungen).

Wichtig: In den HR 4, 7, 10, 13, 16 und 19 wie folgt abnehmen: 1 M wie zum Linksstricken abheben, 2 M zus, r bis 3 M vor Ende, 2 M zus, 1 M r

In der nächsten HR locker rechts abketten. Den Faden lang genug lassen, um ihn später zum Vernähen nutzen zu können (ca. 35-40 cm).

Ärmel in Runden: Für die Ärmel in Runden einfach nach der HR 1 zur Runde schließen und die RR komplett durch linke Maschen ersetzen. Die erste Masche nun nicht mehr abheben, sondern entsprechend der Runde rechts (HR) oder links (RR) stricken. Ansonsten genauso arbeiten.

Nähte schließen:

Die Nähte der Ärmel mit Matratzenstich schließen. Mit dem gleichen Faden die 4 Maschen, die für den Rumpf aufgenommen wurden mit den zweimal 2 Maschen, die rechts und links am Ärmel aufgenommen wurden, verschließen.

Fertigstellen:

Fäden vernähen. Knöpfe annähen. Bei Bedarf waschen und spannen.   

Vom Vergessen (dem guten und dem nicht ganz so guten)

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt dafür bekannt bin, Dinge zu vergessen. Manch einer wird sich sicher schon geärgert haben, wenn mein Elefantengedächtnis mal wieder zugeschlagen hat („Aber du hast doch gesagt….“, „Nein, nein, so war das nicht, das war ganz anders…“, „Hast du dran gedacht….?“). In der letzten Zeit vergesse ich aber erstaunlicherweise immer mal wieder was. Nichts Wichtiges, aber die Quote ist für mich doch recht beachtlich…

Samstag, im Wollladen, da hab ich zum Beispiel vergessen, wie groß mein Vorrat zu Hause ist und dass ich doch eigentlich gar nichts kaufen brauche und trotzdem sieben Großfamilien winterfest ausstatten könnte. Schwupps, sind doch wieder einige Knäuel in meiner Einkaufstasche gelandet. Wie ärgerlich, wenn man so vergesslich ist…

Gekauft habe ich einen weiteren Strang der Nublé, um sie mit den Farben zu kombinieren, die ich schon habe. Außerdem die Landlust Sommerseide in einem traumhaften Gelbton, die schon zu einem kleinen Jäckchen verarbeitet wird und zwei Farben der BC Garn Bio Balance, die ich zwar schon mal verhäkelt habe, die aber verstrickt viel weicher sein soll. Ich geb ihr also noch eine Chance 🙂

Wie immer war mein Besuch im Wollstübchen in Erlangen ein voller Erfolg und die herzliche Begrüßung und kompetente Beratung sind es immer wert, einen kleinen Ausflug zu machen! Und das sage ich nicht, weil ich dafür in irgendeiner Form bezahlt oder unterstützt werde, sondern, weil es meine absolute Überzeugung ist.

Letzte Woche habe ich leider vergessen, Bilder von den Babymützen zu machen, die sich auf den Weg zu „Holla, zwei Waldfeen“ gemacht haben. Mist. Und bei Ravelry hab ich sie natürlich auch nicht angelegt. Nochmal Mist. Vergesslichkeit ist furchtbar! Wie halten das andere Menschen aus?

Am Freitag habe ich gerade die Ärmel einer kleinen Strickjacke abgekettet und etwas skeptisch auf den Rest der Wolle geschaut. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich für die Knopfleiste irgendwie improvisieren müsste und eine Seite in einer anderen Farbe stricken müsste. Als ich dann für die erste Seite Maschen aufnehmen wollte, musste ich selbst schon ein bisschen über mich lachen. Ich hatte vergessen, dass ich die Knopfleisten schon längst gestrickt hatte! Das ist so, wie wenn man vergisst, dass man noch 10 Euro in der Hosentasche hat und sich dann freut, wenn man sie findet (wurde mir zumindest gesagt, ich weiß leider immer, wie viel Geld ich gerade nicht habe).

Jetzt hätte ich auch beinahe noch vergessen, ein Bild von dem Jäckchen einzufügen. Gestrickt aus Rödel Sockenwolle mit Resten von Lana Grossa Meilenweit (die Regenbogen-Streifen sieht man nur ganz dezent, und auch wenn ich mir am Anfang dachte, dass das ein bisschen blöd ist, gefällt es mir jetzt eigentlich ganz gut).

So, ich bin gespannt, was ich alles vergessen habe zu posten, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte… Das war dann aber natürlich definitiv Absicht, damit der rote Faden des Beitrags erhalten bleibt 😉

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend!
Bis bald, Eva

Nöfte

Ui, es ist etwas ganz Tolles passiert: Ich habe meine erste Anleitung geschrieben!
Das hatte ich ja schon lange vor und ich habe auch öfter mal „frei Schnauze“ gestrickt, aber entweder vergessen, mir Notizen zu machen („ach, das weiß ich dann schon noch…“) oder aber das Gefühl gehabt, dass es sich nicht rentiert, weil das ja dann eh niemand nachstricken möchte. Dieses Mal bin ich aber so zufrieden mit dem Ergebnis, dass ich sogar den Kampf mit Word auf mich genommen habe, um euch die Anleitung zur Verfügung zu stellen (natürlich hat das Programm immer noch nicht eingesehen, dass meine Formatierung besser ist und besteht vehement auf irgendwelche komischen Zeilensprünge und Umbrüche; deswegen wird es die Anleitung erstmal nur als Text auf dem Blog geben und ich verlinke das Dokument, sobald ich meinen Willen durchgesetzt habe alles ordentlich aussieht.)

Der kleine Pullunder entstand als noch nicht klar war, ob der Knirps in meinem Bauch nicht vielleicht doch eine Knirpseline ist (Edit: ich weiß es immer noch nicht, denn beim letzten Ultraschall meinte der Scherzkeks, uns konsequent den Po entgegenstrecken zu müssen, so dass einfach nichts erkennbar war…).
Meine Schwester war ganz entrüstet, dass es keinen geschlechtsneutralen Begriff für ihre Verwandtschaftsbeziehung gibt und sie immer von „mein Neffe oder meine Nichte“ sprechen muss. Kurzerhand wurde das Würmchen „Nöfte“ getauft, als Mischung aus Neffe und Nichte (ja, das müsste eigentlich „Nefte“ sein, aber so klingt es „besser“ 😉 ). Leider In der Zwischenzeit hat sich der Name etabliert und ich bin sicher, dass wir den so schnell nicht wieder loskriegen.

Der Pullunder ist also absolut unisex einsetzbar und eignet sich auch großartig zum Austoben mit Farben oder Mustern. Im Moment gibt es nur die eine Größe (0-3 Monate), ich arbeite aber bereits daran, neue Größen hinzuzufügen.
Ich freue mich, wenn euch der Pullunder gefällt und ihr ihn vielleicht sogar nachstricken möchtet. Falls ihr irgendwelche Fragen habt, schreibt mich einfach an und ich helfe euch gerne!

Viel Spaß mit der Anleitung und bis bald,
Eva

Anleitung:

Garn: Araucanía Ñuble (75% Merino, 25% Seide; Lauflänge 250 m auf 50 gr) hier in der Farbe Goldenrod
Nadel: 2,5 mm (Nadelspiel) und 2,75 mm (Nadelspiel und/oder Rundnadel); Nähnadel zum Fäden vernähen (Hinweis: Ich habe den Hauptteil auf einer Rundnadel mit 40 cm Länge gestrickt und für die Bündchen die kleinere Nadelstärke als Nadelspiel benutzt)
Maschenprobe: 32 x 38 auf 10 cm (nach dem Spannen)
Verbrauch: ca. 33 Gramm (165 m)
Benötigte Kenntnisse: rechte Maschen und linke Maschen in Reihen und Runden, Abnahmen, Maschen aus dem Gestrick aufnehmen, Kitchener Stitch (kann auch durch den 3-Needle-Bind-Off ersetzt werden), Abketten

Abkürzungen:

  • *…*: das Muster zwischen den Sternchen wiederholen
  • abk: abketten
  • HR: Hinreihe
  • l: links stricken
  • M: Masche
  • r: rechts stricken
  • RR: Rückreihe
  • 2zus: 2 Maschen rechts zusammenstricken
  • ssk: 2 Maschen einzeln wie zum rechts stricken abheben, zurück auf die linke Nadel schieben und verschränkt abstricken

Für den Rumpf:
Der Pullunder beginnt beim unteren Bündchen. Hierzu mit 2,5 mm 140 M anschlagen, zur Runde schließen und ca. 2 cm *1r, 1l* im Rippenmuster stricken.
Anschließend wie folgt abnehmen: *1r, 2zus, 2r, 2zus* bis zum Ende der Runde wiederholen. (100 M)
Nun zu 2,75 mm wechseln und bis zur gewünschten Höhe bis Armausschnitt glatt rechts in Runden stricken (jede M r). Bei mir waren das 16,5 cm.
Für die Armausschnitte wie folgt abketten: 6 M abk, 44 r, 6 M abk, 44 r.
Ab nun wird in Reihen weitergearbeitet. Die M des Vorderteils werden stillgelegt (ohne zu stricken auf ein Stück Restgarn fädeln, oder einfach wie ich auf der Rundstricknadel lassen und ignorieren  – mich stört das nicht und ich spare mir Arbeit).

Für das Rückenteil:
1. RR: alle M l (44 M)
2. HR: 1r, ssk, r bis 3 M vor Ende, 2zus, 1r
Diese beiden Reihen insgesamt 3 Mal arbeiten(38 M)
7. RR: alle M l
8. HR: alle M r
Diese beiden Reihen insgesamt 5 Mal arbeiten
17. RR: alle M l
18. HR: 11r, 16 M abk, 11r
Von nun an werden das linke und rechte Rückenteil separat weitergearbeitet.

Rechtes Rückenteil:
19. RR: alle M l (11 M)
20. HR: 1r, ssk, restl. M r
Diese beiden Reihen insgesamt 3 Mal arbeiten (8 M)
25. RR: alle M l
26. HR: alle M r
Diese beiden Reihen insgesamt 3 Mal arbeiten
31. RR: alle M l
Die M stilllegen (auf ein Stück Restfaden oder eine Sicherheitsnadel fädeln) und den Faden abschneiden.

Linkes Rückenteil:
19. RR: alle M l (11 M)
20. HR: r bis 3 M vor Ende, 2zus, 1r
Diese beiden Reihen insgesamt 3 Mal arbeiten (8 M)
25. RR: alle M l
26. HR: alle M r
Diese beiden Reihen insgesamt 3 Mal arbeiten
31. RR: alle M l
Die M stilllegen (auf ein Stück Restfaden oder eine Sicherheitsnadel fädeln) und den Faden abschneiden. 0

Für das Vorderteil:
1. RR: alle M l (44 M)
2. HR: 1r, ssk, r bis 3 M vor Ende, 2zus, 1r
Diese beiden Reihen insgesamt 3 Mal arbeiten (38 M)
7. RR: alle M l
8. HR: alle M r
Diese beiden Reihen insgesamt 2 Mal arbeiten
11. RR: alle M l
12. HR: 14r, 10 M abk, 14r
Von nun an werden die linke und rechte Seite des Vorderteils separat fertiggestellt.

Rechtes Vorderteil:
13. RR: alle M l (14 M)
14. HR: 1r, ssk, r bis Ende
Diese beiden Reihen insgesamt 4 Mal arbeiten (10 M)
21. RR: alle M l
22. HR: alle M r
23. RR: alle M l
24. HR: 1r, ssk, r bis Ende (9 M)
25. RR: alle M l
26. HR: 1r, ssk, r bis Ende (8 M)
27. RR: alle M l
28. HR: alle M r
29. RR: alle M l
30. HR: alle M r
31. RR: alle M l
Die M stilllegen (auf ein Stück Restfaden oder eine Sicherheitsnadel fädeln) und den Faden abschneiden.

Linkes Vorderteil:
RR: alle M l (14 M)
HR: r bis 3 M vor Ende, 2zus, 1r
Diese beiden Reihen insgesamt 4 Mal arbeiten (10 M)
21. RR: alle M l
22. HR: alle M r
23. RR: alle M l
24. HR: r bis 3 M vor Ende, 2zus, 1r (9 M)
25. RR: alle M l
26. HR: r bis 3 M vor Ende, 2zus, 1r (8 M)
27. RR: alle M l
28. HR: alle M r
29. RR: alle M l
30. HR: alle M r
31. RR: alle M l
Die M stilllegen (auf ein Stück Restfaden oder eine Sicherheitsnadel fädeln) und den Faden abschneiden.

Schultern schließen:
Die M des rechten Vorderteils und linken Rückenteils zurück auf die Nadel schieben. Links auf links zusammenlegen (die Nadelspitzen zeigen in die gleiche Richtung) und mit Kitchener Stitch zusammennähen. Alternativ kann man die beiden Teile rechts auf rechts zusammenlegen und mit dem 3-Needle-Bind-Off verbinden.
Ebenso mit der anderen Seite verfahren.

Halsbündchen:
An der hinteren rechten Schulter beginnen und wie folgt Maschen aufnehmen: 14 M bis zu den abgeketteten M, dann die 16 abgeketteten M, dann noch einmal 14 M bis zur Schulternaht, 15 M aus dem geraden Teil des vorderen Ausschnitts, 5 M aus dem schrägen Teil, die 10 abgeketteten M, 5 M aus dem schrägen Teil des vorderen Ausschnitts, 15 M aus dem geraden Teil. (94 M)
Zur Runde schließen und 5 Runden im Rippenmuster *1r, 1l* stricken und dann locker im Muster abketten.

Armausschnitte:
In der Mitte des unteren Ausschnitts beginnen und 3 M aus den abgeketteten aufnehmen, dann bis zur Schulternaht 24 M aufnehmen, ab der Schulternaht 24 M aufnehmen, 3 M aus den abgeketteten aufnehmen. (54 M)
Zur Runde schließen und 5 Runden im Rippenmuster *1r, 1l* stricken und dann locker im Muster abketten.

Fäden vernähen. Bei Bedarf waschen und spannen.

Noch mehr Veränderungen :)

Da bin ich wieder – und es hat diesmal keine drei Monate gedauert! Das ist doch schön 🙂

Als Zusatz zum letzten Post kann ich heute noch eine Veränderung verkünden: wir haben endlich eine neue Wohnung gefunden! Ich weiß nicht, wie viele Besichtigungen wir in den letzten zwei Jahren und vermehrt in den letzten drei Monaten hatten – wahrscheinlich irgendwas zwischen 30 und 40. Endlich hat die Suche ein Ende und mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Der Umzug steigt ca. 4 Wochen vor Einzug des Krümels (wäre ja noch schöner, wenn alles entspannt laufen könnte) und wird bestimmt eine Herausforderung. Aaaaaaber, diejenigen die mich kennen, wissen, dass ich kaum etwas lieber mag als Planen und Organisieren (außer natürlich Stricken und vielleicht Schokokekse) und von daher freue ich mich kurioserweise auch darauf. Vor unserem Umzug in die jetzige Wohnung vor 5 Jahren hatte ich ganz schön Angst, dass wir das alles nicht schaffen, und dann waren um 15 Uhr schon alle Möbel aufgebaut und außer Kisten auspacken kaum noch was zu tun. Ich war schon damals die „Königin mit dem Klemmbrett“ und diesmal werde ich dann eben die „kugelige Königin mit dem Klemmbrett“, hihi 🙂

Das Schöne ist, dass die neue Wohnung nun tatsächlich groß genug wird, dass der Papa vom Krümel und ich jeder ein eigenes Arbeitszimmer bekommen und sich mein Lebensvorrat bisschen Wolle den Platz nicht mit Gitarren und Elektrokram teilen muss. Puh! Und wir haben sogar zwei Balkone, so dass ich im Sommer endlich auch gemütlich draußen stricken kann. Ein Traum!

So, jetzt aber zum Stricken! Hier gibt’s auch eine Veränderung, und zwar der farblichen Art. Ich bin nun in meiner Blauphase angekommen. Nein, das ist kein Hinweis darauf, dass wir einen Krümel und keine Krümeline bekommen (dass wissen wir selbst noch gar nicht). Ich habe lediglich festgestellt, dass ich schon ewig nichts Blaues mehr gestrickt habe und hier ein paar wirklich schöne Blautöne rumliegen habe. Zum Beispiel zwei Knäuel Drops Merino Extrafein in Stahlblau. Daraus sind eine Weste, eine Mütze und ein paar Schühchen entstanden. Bis jetzt hab ich nur Fotos von der süßen Weste, der Rest trocknet noch.

Die Anleitung: Pebble

Das Garn: Drops Merino Extrafein in Stahlblau (55 Gramm)

Aus Drops Baby Merino in lavendel hell habe ich noch einen Little Sister Romper gestrickt, aber auch der trocknet noch und die Bilder dazu folgen. Ich glaube, nach dem Blau brauche ich dann mal ein bisschen Rot, da habe ich wunderbare Schätze im Stash und in der Krümelgarderobe gibt es noch gar nichts Rotes, das muss geändert werden. Habt ihr tolle Ideen, was ich stricken könnte?

Bis bald,
Eva